Über Großstädte und Vorgärten, Krawalle und Klassentreffen, zwischen Prozac und Post-Rock, Proust und Joyce.

„Irgendwann dachte ich, wenn ich jetzt nicht die Gitarre nehme und wieder anfange Songs zuschreiben, drehe ich durch, lacht Axel Bloom. Der in Bremen aufgewachsene Singer/Songwriter macht fast sein ganzes Leben Musik und spielte in den 80er und 90er Jahren in so sagenhaften Bands wie The Hand of Fate, Cherrybomb und Der Vollmond, wurde von Plattenfirmen weitestgehend ignoriert und nur Annette Humpe hatte ein paar aufmunternde Worte für ihn übrig, bevor der nächste A&R-Hansel irgendwas von nicht zeitgemäßer Produktion säuselte. In Wien entstand dann die erste EP in Eigenregie sowie zwei weitere Alben und so ist Axel seit mehr als sechs Jahren als Solokünstler auch wieder auf der Bühne aktiv.

Kürzlich aus Zürich nach Hamburg emigriert, mit der Erkenntnis „Die Berge sagen mir nichts“, ist Axel Bloom im Herzen ein Großstadt-Punk, in seinen Liedern ein kantiger Feingeist, der von Beton und Vorgärten erzählt, von Häfen und Hoffnungen träumt oder sich über Prozac und Klassentreffen beschwert.

Abseits von Nabelschau und sich missverstanden fühlen nach plötzlichem Herzgebrechen, sucht Axel in seinen Songs meist mehr als nur eine Perspektive auf die Dinge.

Veröffentlichungen

„Irgendwo, Wien“ EP/CD + digitales Album 2013

„Lieder für den Tag danach“ Album/CD 2014

„Outtakes für den Tag danach“ digitales Album 2015

„Ein Tag mit Joyce“ CD + digitales Album 2017

 

Axel Bloom, ein guter Fang (Weser Kurier) … „Sympathisch, die Entertainerqualitäten“ (taz), „drückt den Liedern seinen eigenen Stempel auf“ (Intro)

Axel Bloom "Kartenhaus" live im The Loft, Wien